Am Montag, 22. Juni 2026, trifft sich das Parlamentarierkomitee der EFTA in Reykjavík mit den Handelsministerinnen und Handelsministern der vier EFTA-Staaten . Im Zentrum des Austauschs stehen die laufenden Freihandelsverhandlungen mit Drittstaaten sowie die aktuellen Entwicklungen im internationalen Handel.

Das Parlamentarierkomitee, das Konsultativkomitee sowie die Handelsministerinnen und Handelsminister der Mitgliedstaaten der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) kommen in Reykjavík zu ihrem jährlichen Treffen zusammen. Die EFTA besteht aus Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz. Diskutiert werden der Stand der laufenden Freihandelsverhandlungen mit Drittstaaten – unter anderem mit Vietnam – sowie die Prioritäten der EFTA vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Entwicklungen. Weitere Treffen der beratenden EFTA-Gremien bieten Gelegenheit, wirtschaftspolitische Fragen von grossem Interesse für die Schweiz zu erörtern. Dazu gehören insbesondere die Entwicklung der transatlantischen Beziehungen und ihre Auswirkungen auf den internationalen Handel, der Dialog zwischen der EFTA und der Europäischen Union sowie mögliche Modernisierungen und Erweiterungen der Zusammenarbeit mit aufstrebenden Wirtschafts- und Freihandelsblöcken.

Was sind die beratenden EFTA-Gremien?

Das Parlamentarierkomitee setzt​ sich aus Parlamentsmitgliedern der vier EFTA-Staaten zusammen, während dem Konsultativkomitee der EFTA Vertreterinnen und Vertreter der Gewerkschaften und der Arbeitgeberverbände dieser Länder angehören. Diese beiden beratenden Gremien sind wichtige Plattformen für den Dialog und die Konsultation zu den sozialen, wirtschaftlichen und politischen Aspekten der Freihandelsabkommen und zu den strategischen Leitlinien der EFTA.

Die Schweizer Bundesversammlung wird im Parlamentarierkomitee der EFTA von der EFTA/EU-Delegation vertreten. Am Treffen in Reykjavík nehmen der Vizepräsident der Delegation, Nationalrat Jon Pult (SP, GR), die Nationalrätinnen Elisabeth Schneider-Schneiter (Die Mitte, BL) und Christine Badertscher (Grüne, BE) sowie die Nationalräte Thomas Aeschi (SVP, ZG) und Hans-Peter Portmann (FDP, ZH) teil.