Ständeratspräsident Stefan Engler (Die Mitte, GR) weilte vom 28. bis zum 30. April 2026 mit einer parlamentarischen Delegation zu einem Arbeitsbesuch in Island. Im Zentrum standen die Pflege der bilateralen Beziehungen sowie der parlamentarische Austausch mit dem isländischen Parlament (Alþingi).

Die Schweiz und Island unterhalten enge und freundschaftliche Beziehungen, die insbesondere von der Zusammenarbeit in der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) geprägt sind. Der Besuch des Ständeratspräsidenten in Reykjavik bot Gelegenheit, den Dialog auch auf höchster parlamentarischer Ebene zu vertiefen mit der Präsidentin des Alþingi, Þórunn Sveinbjarnardóttir, sowie Vertreterinnen und Vertretern des isländischen Parlaments. Ausserdem wurde die Delegation von Aussenministerin Þorgerður Katrín Gunnarsdóttir empfangen.

Die Gespräche ermöglichten einen vertieften Austausch über wirtschaftspolitische und europapolitische Fragen, insbesondere über die Beziehungen der beiden Länder zur Europäischen Union sowie über die Zukunft der EFTA-Zusammenarbeit. Weitere Themen waren die aktuellen internationalen und geopolitischen Herausforderungen, Fragen des nachhaltigen Tourismus sowie der Umgang mit Naturgefahren und deren Auswirkungen auf Bevölkerung und Infrastruktur.

Die Delegation nahm zudem an einer Plenarsitzung des Alþingi teil und informierte sich bei verschiedenen Besuchen vor Ort über den isländischen Katastrophenschutz und die Folgen der jüngsten seismischen und vulkanischen Aktivitäten, insbesondere in der Region Grindavík.

Begleitet wurde der Ständeratspräsident vom Präsidenten der EFTA/EU-Delegation der Bundesversammlung, Ständerat Damian Müller (FDP, LU), sowie von Ständerätin Brigitte Häberli-Koller (Die Mitte, TG) und Ständerat Mathias Zopfi (Grüne, GL).