Es gilt das gesprochene Wort!
Allocution de bienvenue de la présidente du Conseil des États, Erika Forster
Ich bedanke mich ganz herzlich für dieses tolle Shirt. Ich darf dies auch im Namen von Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer und Bundesrat Ueli Maurer tun. So nebenbei muss ich ihm gestehen, dass ich nicht nur für den FC St. Gallen, sondern auch für die Grasshoppers schwärme– und das als St. Galler Standesvertreterin; was aber doch beweist, dass der „Kantönli-Geist“ in unserem Land doch nicht so ausgeprägt zu sein scheint wie gemeinhin angenommen.
Chers footballeurs, chers entraîneurs, chers membres de l’encadrement,
Je tiens à vous adresser mes plus vives félicitations pour votre titre de champions du monde. Comme de très nombreux Suisses, j’étais devant mon téléviseur le 15 novembre dernier pour suivre la finale et je peux vous assurer que nous avons tous vibré avec vous : ce fut une joie immense lorsque, à la 63e minute, vous avez marqué le but qui s’est révélé ensuite être celui de la victoire.
Mais au-delà de la performance, j’ai avant tout été très impressionnée par votre façon d’aborder ce tournoi. Vous avez toujours cru en vos capacités et, dès le premier match, vous avez tout donné pour aller au bout de votre rêve. C’est sans aucun doute cette inébranlable confiance en vous qui vous a mené jusqu’à la victoire finale.
Je suis sûre que beaucoup nous envieront ces maillots. Personnellement, j’interprète également votre cadeau comme un signe d’encouragement à l’intention des hommes et des femmes politiques que nous sommes, une incitation à nous investir sans compter pour notre cause, comme vous avez su le faire, avec succès, au Nigeria.
Kein Sport ist im Bundeshaus so beliebt wie der Fussball – es gibt sogar einen eigenen FC. Und hätte der WM-Final während der Sitzungszeiten des Parlaments stattgefunden, wären die beiden Säle wohl – trotz mahnender Worte der beiden Präsidentinnen - leer gewesen und National- und Ständeräte hätten sie vor den Fernsehern angefeuert. Vielleicht liegt dies auch daran, das Politiker und Fussballer im Minimum drei Dinge gemeinsam haben: Den Erfolg schaffen sie nur im Team, weder Spieler noch Politiker stehen gerne im Abseits und die Strategie ist jeweils abhängig von der gegnerischen Mannschaft. Ohne Widersacher funktionieren unsere Demokratien genauso wenig wie ein Fussballspiel. Niemand ginge an die Wahlurnen, die Stadien blieben leer. Erst die Auseinandersetzung mit dem Gegner bringt uns weiter. Dazu braucht es Taktik, Weitblick, Ausdauer und vor allem auch Fairness - auf dem Rasen wie auf der Polit-Bühne. Sie haben bewiesen, dass Sie diese Fähigkeiten besitzen – sonst wären Sie nicht Weltmeister geworden.
Für ihre sportliche Zukunft wünsche ich ihnen alles Gute und ich hoffe, dass Sie auf der nächsten Sprosse Ihrer Karriereleiter an den Erfolg von Abuja anknüpfen können.