Bern (sda) Für die Förderung von Kinderkrippen soll der Bund in den nächsten vier Jahren 120 Millionen Franken bereit halten. Mit 6 zu 5 Stimmen hat die Sozialkommission (SGK) des Ständerates diesen Kompromiss gutgeheissen.

Die 5 unterlegenen Kommissionsmitglieder votierten für die vom Nationalrat beschlossenen 200 Millionen, wie SGK-Präsidentin Erika Forster (FDP/SG) am Dienstag bekanntgab. Chancenlos war der Bundesrat, der das Engagement in der zweiten Hälfte des Impulsprogramms von 200 auf 60 Millionen herunterfahren wollte.

120 Millionen sollten genügen, sagte Forster vor den Medien. Sie seien ein ausreichend starkes Signal dafür, dass es dem Parlament mit der familienexternen Kinderbetreuung ernst sei. Die von der SGK einstimmig gutgeheissene Vorlage kommt in der Flimser Herbstsession vor den Ständerat.