Bern (sda) Die nationalrätliche Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK) ist mit der Marschrichtung der Aktionspläne von Bundesrat Moritz Leuenberger grundsätzlich einverstanden. Sie stösst mit Motionen nach.

Wie Präsidentin Barbara Marty Kälin (SP/ZH) am Dienstag vor den Medien darlegte, hat die UREK mit 18 zu 7 Stimmen eine Kommissionsmotion verabschiedet, welche eine Erhöhung der Energieeffizienz im Betriebsmodus und in den Standby-Modi bei der Unterhaltungslektronik und bei Haushaltgeräten anstrebt.

Ein Verbot des Standby-Modus hatte in der UREK keine Mehrheit gefunden. Die Kommission hält zwar eine Optimierung für sinnvoll, ein Verbot aber für unpraktikabel. Sie ziehe freiwillige Zielvereinbarungen mit den Herstellern von Elektrogeräten vor, sagte Marty Kälin. (07.3560)

Mit 15 zu 7 Stimmen übernahm die UREK eine Motion der ständerätlichen Schwesterkommission, die vom Bundesrat verlangt, Verbrauchsvorschriften bei den Geräten zur Übertragung des digitalen Fernsehens, den so genannten Set-Top-Boxen, zu erlassen. Dieser Vorstoss ist in den Aktionsplänen Leuenbergers enthalten. (07.3288)