Angesichts des "terroristischen Risikopotenzials von Asylbewerbern und Kontingentsflüchtlingen" fordert die FDP ausreichend materielle und personelle Ressourcen für den Nachrichtendienst, damit dieser die nötigen Abklärungen machen kann. Wenn nötig müssten auch Stellen geschaffen werden.
Die Bedrohungslage habe sich in letzter Zeit zum Negativen verändert, sagte Corina Eichenberger (FDP/AG). Es bestehe die Gefahr, dass sich potenzielle Attentäter unter die Flüchtlinge mischten, die nach Europa kämen. Die Schweizer Behörden hätten das terroristische Potenzial zwar erkannt. Um dieser glaubwürdig entgegentreten zu können, brauche der Nachrichtendienst aber genügend Personal, sagte Eichenberger.
Verteidigungsminister Guy Parmelin erinnerte den Nationalrat daran, dass die Mittel des Nachrichtendienstes und der kantonalen Polizeikorps für die Terrorabwehr bereits aufgestockt worden seien. Mit diesen Kapazitäten müssten die Aufgaben erfüllt werden. Nötigenfalls müsse dafür auf andere Aufgaben verzichtet werden.