Die Fdp begründete den Vorstoss mit der sicherheits- und migrationspolitischen Lage begründet. Sie verlangt, den Nachrichtendienst von den Sparplänen auszunehmen und wenn nötig neue Stellen zu schaffen, vor allem zur Überprüfung des Risikopotenzials von Asylsuchenden. Der Nationalrat nahm den Vorstoss mit 128 zu 63 Stimmen an.
Die Ständeratskommission dagegen kam zum Schluss, dass der NDB derzeit keine weiteren Stellen benötigt. In ihrer Mitteilung vom Freitag weist sie darauf hin, dass seit Einreichung der Motion schon zusätzliche Stellen geschaffen wurden.
Zur Terrorismusbekämpfung bewilligte das Parlament einen Nachtragskredit von 6,3 Millionen Franken für insgesamt 86 neue Stellen, unter anderem für den NDB. Zudem seien für die Umsetzung des neuen Nachrichtendienstgesetzes 19,5 zusätzliche Stellen vorgesehen, schreibt die Kommission. Sollte sich die Bedrohungslage verschärfen, könne der Bundesrat dem Parlament eine Erhöhung des Personaletats vorschlagen.