Sparmassnahmen: Der Nationalrat hat die Beratungen zum Stabilisierungsprogramm aufgenommen, den Sparmassnahmen für die kommenden Jahre. Entscheiden wird er erst am Dienstag. Klar ist aber, dass die Mehrheit das Programm für nötig hält. Gegen das Stabilisierungsprogramm stellen sich nur SP und Grüne. Sie plädieren dafür, nicht auf die Vorlage einzutreten oder diese an die Bundesrat zurückzuweisen. Das Sparpaket sei unnötig und schädlich, argumentierten die Vertreter der Ratslinken. Sie sprachen von "Abbau auf Vorrat". Die Vertreter der bürgerlichen Parteien betonten, es handle sich nicht um echte Sparmassnahmen, sondern bloss um eine Reduktion des Ausgabenwachstums. In den kommenden Jahren drohten strukturelle Defizite.
Nationalratspräsident: Jürg Stahl ist höchster Schweizer. Der Nationalrat hat den Zürcher SVP-Politiker zu Beginn der Wintersession zum Präsidenten gewählt. Auf Stahl entfielen 157 von 172 gültigen Stimmen. Das ist ein durchschnittliches Resultat. Während eines Jahres leitet Stahl nun die Sitzungen des Nationalrats. Ausserdem ist er für die Sessionsplanung, die Leitung des Ratsbüros und die Vertretung des Rates nach aussen verantwortlich. In seiner Antrittsrede rief Stahl dazu auf, auch harte politische Auseinandersetzungen fair und mit Gelassenheit auszutragen.
Traktanden des Nationalrates für Dienstag, 29. November, 08.00 bis 13.00 Uhr
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Stabilisierungsprogramm 2017-2019 (16.045) |