(sda) Der Bundesrat soll einen Bericht zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt erstellen. Der Ständerat hat am Dienstag ein entsprechendes Postulat stillschweigend überwiesen, ganz im Sinne des Bundesrates.

Die vierte digitale Revolution spiele für die künftige Entwicklung der Schweizer Wirtschaft eine wichtige Rolle, begründet CVP-Ständerat Beat Vonlanthen (FR) seinen Vorstoss. Die Umstellung des schweizerischen Arbeitsmarktes benötige entsprechend qualifizierte Arbeitskräfte. Deshalb soll der Bundesrat in einem Bericht aufzeigen, ob die heutigen Ausbildungen den neuen Anforderungen im Bereich Digitalisierung genügen.

Zudem will Vonlanthen vom Bundesrat wissen, welche Lösungen er für ungenügend qualifizierte Arbeitnehmer sehe. Ihre Arbeitsplätze seien aufgrund der Entwicklung in Gefahr.

Der Bundesrat empfahl das Postulat zur Annahme. Die Digitalisierung sei ein zentrales Thema, welches die Arbeitswelt umkrempeln werde, sagte Bundespräsident Johann Schneider-Ammann im Ständerat. Der Bundesrat werde noch vor Weihnachten einen ersten Bericht zum Thema vorlegen. Weitere Berichte seien in Planung.