Ziel der Motion war es, dass die Ausbildung von Physiotherapeutinnen, Hebammen und anderer nichtuniversitärer Gesundheitsberufe im ambulanten Bereich finanziell ähnlich unterstützt wird wie die Ausbildung im stationären Bereich.
Der Nationalrat wollte so verhindern, dass die Zahl der Praktikumsplätze zurückgeht, während der Bedarf an entsprechenden Fachleuten zunimmt.
Im Ständerat wurde das Problem anerkannt. Die Finanzierung über die Krankenversicherung sei aber nicht der richtige Weg, befand die Mehrheit. Auch Gesundheitsminister Alain Berset sprach sich dagegen aus. Man dürfe nicht damit beginnen, die Prämien für solche Zwecke einzusetzen, sagte er.
Die Kosten der Ausbildungsplätze im stationären Bereich würden zwischen Kantonen und Spitälern aufgeteilt, wobei die Kantone den grösseren Teil der Kosten trügen.