(sda) Das Parlament setzt ein Zeichen für das Programm "Jugend und Sport". Der Nationalrat hat am Mittwoch als Zweitrat eine Motion überwiesen, die ausreichend Mittel für diese Sportförderung verlangt.

Der Entscheid fiel deutlich aus, mit 172 zu 7 Stimmen bei einer Enthaltung. Die genauen Ausgaben für das kommende Jahr werden allerdings erst am Donnerstag bestimmt. Dann entscheidet die Einigungskonferenz zum Budget über die tatsächliche Höhe der Beiträge für das Jahr 2017.

Der Schwyzer Ständerat Peter Föhn (SVP) hatte in seinem Vorstoss auf die steigende Beliebtheit von "Jugend und Sport" hingewiesen. Vor allem beim Kindersport für die Fünf- bis Zehnjährigen und beim freiwilligen Schulsport sei der Zulauf gross. In diesen Bereichen würden nicht zuletzt "auch viele eher sportferne Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund sowie Mädchen angesprochen."

Föhn verlangte mit seiner Motion zusätzliche finanzielle Mittel zur Finanzierung des Programms. So erhielten die Beteiligten Planungssicherheit.

Der Bundesrat hatte sich gegen die Motion ausgesprochen. Dies, weil im Zusammenhang mit dem Aktionsplan Sportförderung bereits eine Erhöhung des Kredits im Voranschlag 2017 vorgesehen ist. Im Finanzplan 2018-2020 soll gemäss Bundesrat zudem der Betrag jährlich um weitere fünf Millionen Franken erhöht werden.