(sda) Der Bundesrat soll dafür sorgen, dass Unternehmen nicht die gleichen Daten und Informationen an verschiedene Behörden liefern müssen. Nach dem Nationalrat hat am Dienstag auch der Ständerat einer entsprechenden Motion der FDP-Fraktion stillschweigend zugestimmt. Das Geschäft geht nun an den Bundesrat.

Ziel ist des, den Aufwand für die Unternehmen zu reduzieren. Die Digitalisierung biete eine Chance, Doppelspurigkeiten in der Datenerhebung zu beseitigen, heisst es in der Begründung zum Vorstoss. Einerseits werde durch Behörden bei Unternehmen durch statistische Befragungen oft mehrmals dieselben Informationen beschafft. Andererseits werde bei Arbeitgebern durch nichtkoordinierte Kontrollen ebenfalls mehrmals Aufwand generiert.

Gemäss dem Bundesrat brauche es für die Umsetzung auch grössere Investitionen, sagte Brigitte Häberli-Koller (CVP/TG), Präsidentin der vorberatenden Kommission, im Ständerat. Die Massnahmen sollten aber mittelfristig sowohl bei den Unternehmen als auch bei den Verwaltungen von Bund und Kantonen zu Entlastungen führen.

Der Bundesrat hatte sich bereit erklärt, den Auftrag anzunehmen. Dieser entspreche einer wichtigen Stossrichtung der Strategie Digitale Schweiz.