Das Parlament wies die Vorlage zunächst an den Bundesrat zurück mit dem Auftrag, mit Sportverbänden, Clubs, Fanorganisationen, Verkehrsunternehmen und Kantonen Lösungen zu suchen. In der Zwischenzeit seien Verbesserungen erreicht worden, erklärte Kommissionssprecher Olivier Français (FDP/VD).
Er verwies auf die Ergebnisse des Runden Tisches. Unter anderem wurde eine polizeiliche Koordinationsplattform Sport eingerichtet. Zudem haben die Swiss Football League und die Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren eine gemeinsame Empfehlung zur Umsetzung des Hooligankonkordats veröffentlicht. Die Mehrheit beider Räte sah damit keine Notwendigkeit mehr für die ohnehin nicht mehrheitsfähigen Vorschläge des Bundesrats.