- mit 126 zu 63 Stimmen bei 5 Enthaltungen (Nationalrat) und 40 zu 3 Stimmen bei einer Enthaltung (Ständerat) der Bundesbeschluss über die Genehmigung des Klimaübereinkommens von Paris, der die Schweiz verpflichtet, bis 2030 die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um 50 Prozent zu senken;
- mit 107 zu 87 Stimmen bei einer Enthaltung und 25 zu 14 Stimmen bei 5 Enthaltungen eine Änderung des Bundesgesetzes über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung, mit der während fünf Jahren neue Subventionen in Höhe von 96,8 Millionen Franken zur Verfügung stehen werden;
- mit 180 zu 12 Stimmen bei 4 Enthaltungen und 39 zu 0 Stimmen bei 5 Enthaltungen das Bundesgesetz über die Mehrwertsteuer, mit dem das Steuerprivileg für Hotels um zehn Jahre bis 2027 verlängert wird;
- mit 195 zu 0 Stimmen und 34 zu 7 Stimmen bei 3 Enthaltungen eine Änderung des Strafgesetzbuchs, mit der das Veröffentlichen geheimer amtlicher Akten nur noch bei einem zwingenden Geheimhaltungsinteresse unter Strafe gestellt wird;
- mit 136 zu 58 Stimmen bei einer Enthaltung und 33 zu 9 Stimmen bei 2 Enthaltungen der Bundesbeschluss über die Genehmigung des Übereinkommens des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, mit dem die Schweiz verpflichtet wird, Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt zu verhüten, zu bekämpfen und zu verfolgen;
- mit 129 zu 64 Stimmen bei 3 Enthaltungen und 37 zu 5 Stimmen bei einer Enthaltung der Bundesbeschluss über die Genehmigung der Multilateralen Vereinbarung der zuständigen Behörde über den Austausch länderbezogener Berichte, mit dem multinationale Konzerne zu Transparenz verpflichtet werden;
- mit 196 zu 0 Stimmen und 43 zu 0 Stimmen bei einer Enthaltung das Bundesgesetz über den internationalen automatischen Austausch länderbezogener Berichte multinationaler Konzerne, in dem die Sanktionen bei ungenügender Transparenz geregelt werden;
- mit 124 zu 69 Stimmen bei 2 Enthaltungen und 42 zu 2 Stimmen das Bundesgesetz über den Schutz vor Gefährdungen durch nichtionisierende Strahlung und Schall, mit dem die Bevölkerung besser vor Laserpointern, Medizinlasern oder Solarien geschützt wird;
- mit 157 zu 36 Stimmen bei 3 Enthaltungen und 30 zu 13 Stimmen bei einer Enthaltung eine Änderung des Bundesgesetzes über die Gentechnik im Ausserhumanbereich, mit der das Ende 2017 auslaufende Gentech-Moratorium um vier Jahre verlängert wird;
- mit 184 zu 0 Stimmen bei 11 Enthaltungen und 43 zu 0 Stimmen bei einer Enthaltung eine Teilrevision des Bundesgesetzes über die Luftfahrt, mit der die Sicherheitsbestimmungen für Passagiere und Flughafenangestellte verschärft werden;
- mit 149 zu 45 Stimmen bei 2 Enthaltungen und 43 zu 1 Stimmen das Bundesgesetz über die Personenbeförderung, mit dem die Mittel für den regionalen Personenverkehr zwischen 2018 und 2021 auf rund 4,1 Milliarden Franken aufgestockt werden;
- mit 196 zu 0 Stimmen und 44 zu 0 Stimmen der Bundesbeschluss über die neue Finanzordnung 2021, mit dem der Bund die direkte Bundessteuer und die Mehrwertsteuer bis 2035 erheben darf;
- mit 130 zu 66 Stimmen und 40 zu 4 Stimmen eine Revision des Bundesgesetzes über die internationale Währungshilfe, mit der die Schweiz sich weiterhin an Massnahmen zur Stabilisierung des internationalen Währungs- und Finanzsystems beteiligen kann;
- mit 129 zu 67 Stimmen und 44 zu 0 Stimmen das Bundesgesetz über die Anstalt zur Verwaltung der Ausgleichsfonds von AHV, IV und EO, mit dem Wirtschaftspartner die neue öffentlich-rechtliche Anstalt mit Namen compenswiss eindeutig identifizieren können;
- mit 194 zu 1 Stimmen und 44 zu 0 Stimmen das Bundesgesetz über die Unternehmens-Identifikationsnummer, mit dem Schweizer Finanzdienstleister ihre Firmen-ID nicht mehr im Ausland beantragen müssen;
- mit 193 zu 2 Stimmen bei einer Enthaltung und 44 zu 0 Stimmen eine Änderung des Bundesbeschlusses über die Genehmigung der Änderungen von 2012 des Protokolls zum Übereinkommen über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung betreffend Schwermetalle, mit der die Schweiz Schwermetall-Emissionen von Blei, Cadmium und Quecksilber weiter reduzieren muss.
Über die Verlängerung der Erhebung der Mehrwert- und der Bundessteuer bis 2035 wird das Stimmvolk in jedem Fall entscheiden, weil dies eine Änderung der Verfassung nötig macht. Die anderen Vorlagen unterliegen dem fakultativen Referendum.