Das stillschweigend angenommene Postulat von Edith Graf-Litscher (SP/TG) strebt an, dass Meldungen systematisch ausgewertet würden und gestützt darauf ein Frühwarn-, Beratungs- und Abwehrsystem aufgebaut werden könnte.
Sie argumentiert damit, dass das tatsächliche Ausmass der Bedrohung im Cyber-Bereich nicht klar sei, da keine Zahlen über die versuchten Angriffe vorlägen. Der Meldepflicht sollen alle Betreiber von kritischen Infrastrukturen wie Gesundheit, Wasserversorgung, Ernährung, Energie, Telekommunikation sowie Sicherheits- und Wehrtechnik unterstellt werden.
"Das Teilen des Wissens um Angriffe und Schwachstellen ist eine Voraussetzung für eine wirkungsvolle Strategie bei der Verbesserung der Sicherheit von kritischen Infrastrukturen", sagte Graf-Litscher. Der Bundesrat nahm das Anliegen widerstandslos entgegen.