(sda) Gewerbeverbands-Präsident Jean-François Rime gibt sich nach dem Nein zur Unternehmenssteuerreform III selbstkritisch. Es seien Fehler gemacht worden, sagte er gegenüber Schweizer Fernsehen SRF.

Das Thema sei schwierig zu erklären gewesen. Hinzu sei gekommen, dass die Situation für alle Kantone unterschiedlich gewesen sei. Einige wären gar nicht betroffen gewesen. "Das war eine Schwierigkeit", sagte der Freiburger SVP-Nationalrat.

Eine neue Reform werde sicher nicht zu Lasten der KMU gehen. "Wir werden nicht zulassen, dass die KMU mehr Steuern zahlen müssen." Doch es brauche eine Lösung, sonst würden viele Firmen die Schweiz verlassen. Eine mögliche Verbesserung für einen zweiten Anlauf sieht Rime in der Streichung der zinsbereinigten Gewinnsteuer. "Das kann man sicher vergessen", sagte er.