Die Abgabe koste Schweizer Unternehmen neben dem administrativen Aufwand jährlich rund 130 Millionen Franken, sagte Wobmann. Bei der anhaltenden Frankenstärke sei es zwingend, die Belastung der Unternehmen zu reduzieren. Wobmann stellte auch die Lenkungswirkung in Frage. In der Bevölkerung sei die Abgabe nämlich kaum bekannt.
Dem widersprach Umweltministerin Doris Leuthard. Seit 2005 seien die Emissionen um 30 Prozent reduziert worden. Zudem werde die Abgabe an Wirtschaft und Haushalte zurückerstattet.
Voc sind in Lösungsmitteln enthalten, die zum Beispiel in Farben vorkommen. Sie können zu hohen Ozonbelastungen führen. Das Problem gebe es jeden Sommer, sagte Leuthard. Das Ozon führe zu Atemwegerkrankungen und Schäden für die Land- und Forstwirtschaft. Diese könnten dank der Abgabe reduziert werden.