(sda) Die Reform der Altersvorsorge ist im Nationalrat mit der absoluten Mehrheit von 101 Stimmen angenommen worden. Genau so viele waren nötig, um die Ausgabenbremse zu lösen. Für die Mehrheit sorgten die beiden Lega-Mitglieder in der SVP-Fraktion.

Die beiden Tessiner Ratsmitglieder Roberta Pantani und Lorenzo Quadri hatten schon im Vorfeld angekündigt, den Vorschlägen der Einigungskonferenz zuzustimmen. Zusammen mit den geschlossenen Fraktionen von SP, CVP, Grünen, GLP und BDP kamen so 101 Stimmen zusammen.

Auf der Gegenseite fehlten Thomas Burgherr (SVP/AG), Alfred Heer (SVP/ZH), Yvette Estermann (SVP/LU) und Thomas Hurter (SVP/SH), die beiden letzteren unentschuldigt. Der Stimme enthielten sich Jacques Bourgeois (FDP/FR), Laurent Wehrli (FDP/VD), Ulrich Giezendanner (SVP/AG) und Christian Imark (SVP/SO).