"Die Sache hat sich geklärt, wir wissen, wo wir stehen", sagte der Tessiner Nationalrat. Doch habe er in zehn Jahren im Parlament noch nie eine derart angespannte Atmosphäre erlebt. In einigen Fällen werde die Auseinandersetzung möglicherweise Spuren hinterlassen.
Für die anstehende Volksabstimmung ist Cassis nicht besonders zuversichtlich. Die Vorlage sei komplex, vieles hätten nicht einmal die Ratsmitglieder verstanden. Man strapaziere das Volk, wenn man ihm den Entscheid über Probleme auferlege, die das Parlament nicht lösen könne.
Zum allfälligen Engagement der FDP gegen die Vorlage konnte sich Cassis nicht äussern. Das sei nicht Sache der Fraktion, sagte er. Darüber werde die Parteipräsidentenkonferenz entscheiden.