Geprüft werden soll, ob die gestiegenen Investitionen zu mehr Nutzen für die Volkswirtschaft führen. Ein Postulat von Thomas de Courten (SVP/BL) überwies die grosse Kammer am Mittwoch mit 99 zu 87 Stimmen.
Die Ausgaben für die Bildung der öffentlichen Hand seien allein in den letzten zehn Jahren um über 30 Prozent gestiegen, auf rund 35 Milliarden Franken im Jahr, kritisierte de Courten. Dagegen stagnierten die Schul-Abschlussquoten, und zu wenig ausreichend qualifizierte Schulabgänger wechselten in die Berufsbildung.
Der Bundesrat lehnte das Postulat ab und verwies auf den seit 2010 alle vier Jahre erscheinenden Bildungsbericht. Das Papier greife diese Fragen jeweils auf und diene als Grundlage für Entscheidungen.
"Wir sind kritisch unserem System gegenüber", sagte Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann im Rat. Die Mittel, um das System vorwärts zu bringen, stünden zur Verfügung.