Die grosse Kammer stellte sich am Dienstag mit 98 zu 93 Stimmen hinter den Vorstoss. Nun ist der Ständerat am Zug.
Die Massnahmen sollen gemäss dem Vorstoss in die Personalstrategie des Bundesrates für die Jahre 2020 bis 2023 einfliessen. Zu oft würden Sparpläne Serviceleistungen für die Bürgerinnen und Bürger treffen, sagte Sollberger. Die Stabsstellen, die die Anträge jeweils ausarbeiteten, würden nicht bei sich selbst hinschauen.
Überprüft haben will sie vor allem die Ausgaben für Kommunikation und Information, Beratung, Projekte, Planung, Strategie, Koordination und Recht.
Der Bundesrat lehnte die Motion ab. Finanzminister Ueli Maurer wies auf einen Widerspruch seitens des Parlaments hin: Um die steigende Zahl von Vorstössen zu bearbeiten, seien die Stabsstellen nötig. Diese hätten zudem Auskunftswünsche der Ratsmitglieder zu erfüllen.
"Wird die Motion überwiesen, müssen Sie damit rechnen, dass wir das eine oder andere nicht mehr in der geforderten Qualität erledigen können", gab Maurer zu bedenken. Angesprochen auf die Länge der Berichte zu Postulaten sagte er, die Verwaltung wolle möglichst umfassend und gut Auskunft geben.