Hegglin stellte fest, mineralische Rohstoffe seien die Grundlage für viele Branchen. Bereits heute zeigten sich aber Versorgungsengpässe, beispielsweise beim Kies. Manche Rohstoffe müssten importiert und über hunderte von Kilometern transportiert werden.
Der Bundesrat sollte deshalb zusammen mit der Industrie und den Kantonen einen Sachplan erarbeiten, um Flächen mit Rohstoffvorkommen in der Schweiz raumplanerisch zu sichern.
Der Rat lehnte die Motion jedoch mit 32 zu 7 Stimmen ab. Die Gegner argumentierten, der Bund würde damit in die Kompetenzen der Kantone eingreifen. Auch der Bundesrat stellte sich aus diesem Grund gegen die Motion. Er anerkennt aber, dass eine nationale Sichtweise zur Sicherung der langfristigen Versorgung mit mineralischen Rohstoffen angezeigt wäre.
Denkbar ist laut Bundesrat, dass der Bund ein Konzept erarbeitet, um die Berücksichtigung der Bundesinteressen sicherzustellen und kantonsübergreifende Planungen zu fördern. Ein Konzept legt für die Behörden generelle Anweisungen fest, während ein Sachplan darüber hinaus auch räumlich konkrete behördenverbindliche Anweisungen enthält.