Der Vorstoss war vom Ständerat abgeändert worden. Auf eine Vergrösserung der publizistischen Versorgungsgebiete wurde verzichtet. Der andere Teil der Motion war aber unbestritten.
Medienministerin Doris Leuthard erinnerte daran, dass die sogenannte 2-plus-2-Regel bereits aufgeweicht worden sei. Der Bundesrat sei auch bereit, die Bestimmung mit dem geplanten Gesetz über elektronische Medien aufzuheben.
Schliesslich stimmte der Nationalrat der abgeänderten Motion seiner Fernmeldekommission (KVF) stillschweigend zu. Ziel sei es, die elektronischen Service-public-Angebote ausserhalb der SRG zu stärken und die Wirtschaftlichkeit zu verbessern, lautete der Tenor.