Bundesverwaltung: Der Ständerat will den Bundesrat nicht beauftragen, die Staatsquote und die gesetzlich gebundenen Ausgaben zu reduzieren. Er hat drei Motionen aus dem Nationalrat abgelehnt. Die Vorstösse aus den Reihen der SVP sind damit erledigt. Die Mehrheit befand, die Forderungen gingen zu weit. Zudem seien entsprechende Arbeiten bereits in Gang. Mit der ersten Motion wäre der Bundesrat beauftragt worden, die Staatsaufgaben zu überprüfen und die Staatsquote um mindestens fünf Prozent zu senken. Mit der zweiten Motion hätte er die gesetzlich gebundenen Ausgaben bis 2022 um mindestens 5 Prozent senken müssen. Die dritte verlangte, dass der Personalbestand in der Zentralverwaltung reduziert wird.
Die Traktanden des Ständerats für Montag, 11. Juni, 15:15 bis 20:00:
| Bern |
Änderungen des Ausländergesetzes (Heimatreisen) und Motionen
(18.026; 15.3803; 15.3844; 15.3953) |
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Bundesgesetz über den Schutz von gewaltbetroffenen Personen (17.062) |
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Motion zum juristischen Umgang mit Landfriedensbruch (17.3863) |
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Motion zu Vereinheitlichung von Sanktionsverfahren bei
Verstössen gegen das Entsendegesetz (18.3176) |
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Postulat zu Investitionsprüfung bei ausländischen Investitionen (18.3233) |
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Postulat zu Übersicht über das Konkubinat im geltenden Recht (18.3234) |
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Motion zu Kompetenzzentrum für Föderalismus (18.3238) |