"In einer alternden Gesellschaft wird der Umgang mit Menschen vor ihrem Lebensende ein immer wichtigeres Thema", sagte Paul Rechsteiner (SP/SG) im Namen der Kommission. Es gehe darum, ihnen ein Lebensende in Würde zu ermöglichen. Heute sei es jedoch nicht überall in der Schweiz möglich, die letzte Lebenszeit angemessen begleitet und möglichst frei von Ängsten und Schmerzen zu verbringen.
Der Bundesrat soll nach dem Willen des Ständerats aufzeigen, wie sichergestellt werden kann, dass Palliative Care den Menschen in allen Regionen zur Verfügung steht und wie sie finanziert werden kann. Auch die Sensibilisierung der Bevölkerung zum Thema "Lebensende" soll er thematisieren.
Weiter soll der Bundesrat darlegen, ob und wo Regulierungsbedarf besteht. In den Kantonen und Gemeinden seien zwar in den letzten Jahren viele Angebote aufgebaut worden, doch sei deren Finanzierung schwierig, sagte Rechsteiner weiter. Es gelte daher zu prüfen, wie Palliative Care noch besser in die bestehende Gesundheitsversorgung integriert werden könne.
Der Bundesrat zeigte sich mit dem Anliegen einverstanden.