Er hat am Dienstag eine Motion von Hans Stöckli (SP/BE) angenommen. Viele ältere Patientinnen und Patienten müssten gleichzeitig mehrere Medikamente einnehmen, erklärte er. Die sogenannte Polymedikation berge das Risiko von Nebenwirkungen und Interaktionen.
Bei einem Spital- oder Heimeintritt lägen die Informationen zur Medikation oft nicht rechtzeitig vor. Hinzu kommt laut Stöckli, dass jedem Arzt hin und wieder ein Medikationsfehler unterläuft. Er ist überzeugt, dass ein Medikationsplan Abhilfe schaffen würde.
Der Bundesrat hatte sich bereit erklärt, den Auftrag entgegenzunehmen. Polymedikation sei tatsächlich ein Problem, sagte Gesundheitsminister Alain Berset. Ein vollständiger Überblick über die Medikamente könne für das Gesundheitspersonal nützlich sein.