"Es wäre schön, wenn wir gemeinsam in diesem Jahr etwas Spass und Vergnügen ausstrahlen würden", sagte Maurer nach seinem sehr guten Wahlergebnis zu den versammelten Mitgliedern von National- und Ständerat. "Ich freue mich auf dieses Jahr", sagte Maurer und das Parlament quittierte mit kräftigem Applaus und Bravo-Rufen.
Im kommenden Jahr stünden wichtige Projekte an, sagte Maurer und erwähnte die AHV- und Steuervorlage und die seit Jahren auf dem Tisch liegenden Beziehungen mit der EU. Er hoffe, dass sie dort am Ende des Jahres nicht mehr liegen würden und dies keine "Mission Impossible" sei, sagte Maurer.
Auch zu seiner Rolle als Bundespräsident äusserte er sich. "Ich bin nicht ein Typ für Glanz und Gloria, und ich werde auch nicht jeden 'Sauglattismus' der Medien mitmachen", stellte er klar.
Seine Hauptaufgabe sei eine gute Vorbereitung für effiziente Regierungssitzungen. Eine zweite Aufgabe sei der Kontakt mit den Kantonen. "Manchmal vergessen wir in diesem Saal ohne Fenster hier in Bern, dass es noch Kantone gibt", sagte er und versicherte, er bemühe sich zu Gunsten solider Lösungen um die Kontaktpflege.
Dritte Aufgabe des Bundespräsidenten sei die Vertretung der Schweiz im In- und im Ausland. Im Inland wolle er "schlicht und einfach den Leuten zuhören", versuchen, Vertrauen aufzubauen und "vielleicht einen Weg aufzeigen für eine Lösung", wie Maurer sagte. Im Ausland wolle er die Schweizer Interessen mit Nachdruck vertreten.