Steuern: Der Nationalrat hat Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) mit Sambia, Ecuador, Brasilien und dem Vereinigten Königreich genehmigt. Eigentlich hätte der Rat auch über das DBA mit Saudi-Arabien befinden sollen. Die Wirtschaftskommission hatte dieses aber auf Eis gelegt. Sie will erst darüber befinden, wenn der Bundesrat eine politische Strategie gegenüber Saudi-Arabien vorgelegt hat - voraussichtlich nächstes Jahr. Finanzminister Ueli Maurer stellte eine Auslegeordnung zu Saudi-Arabien in Aussicht. Den Abkommen mit Sambia und Ecuador stimmte der Nationalrat als Zweitrat zu; sie sind bereit für die Schlussabstimmungen. Über die Abkommen mit Brasilien und dem Vereinigten Königreich muss noch der Ständerat befinden.
Bundeshaushalt: Der Nationalrat hält an Kürzungen im Bundesbudget 2019 fest, etwa bei der Finanzkontrolle, dem Bundesamt für Gesundheit und bei den Mitteln für die Sozialhilfe für Asylsuchende, vorläufig Aufgenommene und Flüchtlinge, allerdings mit zum Teil knappen Mehrheiten. Hingegen kommt der Nationalrat dem Ständerat bei den strittigen Forschungsausgaben fast überall entgegen. Nur über die Position von rund 3,05 Millionen Franken zu Gunsten von Forschungseinrichtungen von nationaler Bedeutung sind sich die Kammern noch nicht einig. Nun ist wieder der Ständerat am Zug.
Die Traktanden des Nationalrates für Montag, 10. Dezember, 14.30 - 19:30:
| Bern |
Vereidigungen |
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Fragestunde (bis 15:30) |
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Aufstockung des Stellenetats für die
Berufungskammer des Bundesstrafgerichts (18.464) |
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Standesinitiativen ZG und UR zur Souveränität der Kantone in Wahlfragen (14.307 und 14.316) |
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Fortsetzung der Beratungen zum CO2-Gesetz (17.071) |