Zum einen genehmigte der Nationalrat ein Abkommen zwischen der Schweiz und Georgien über die gegenseitige Anerkennung und den Schutz von geografischen Angaben, Ursprungsbezeichnungen und Herkunftsangaben.
Zum anderen will er den Bundesrat ermächtigen, selbstständig Änderungen an den Anhängen eines entsprechenden Abkommens mit Russland vorzunehmen. Die Beschlüsse sind bereit für die Schlussabstimmungen.
Im Bericht zur Aussenwirtschaftspolitik 2018 hält der Bundesrat fest, dass die Schweiz von einer Erosion der bisherigen Welthandelsordnung besonders betroffen wäre. Sie engagiere sich deshalb für Reformen der Welthandelsorganisation (WTO).
Daneben bleiben die Weiterentwicklung des Freihandelsnetzes und die Verbesserung des Zugangs für Unternehmen zu ausländischen Märkten wichtige Pfeiler der Aussenwirtschaftspolitik. Auch diese Bemühungen sieht der Bundesrat als sinnvolle Antwort auf die protektionistischen Tendenzen.
Wirtschaftsminister Guy Parmelin wies auf die Abkommen mit Ecuador, der Türkei und Indonesien hin, die 2018 abgeschlossen worden sind. Erfreuliche Fortschritte gebe es auch in den Mercosur-Verhandlungen und in den exploratorischen Gesprächen mit den USA. Positiv hervorgehoben wurden in der Diskussion die Abkommen der Schweiz mit Grossbritannien in Hinsicht auf den Brexit.