In diesem Bericht sollen die realen Patientenströme und die echten Versorgungsregionen berücksichtigt werden, wie Kommissionssprecher Christian Lohr (CVP/TG) ausführte.
Der Bund habe die Verantwortung für die "Errungenschaften" im Gesundheitswesen in der Schweiz, meinte Lohr. Es stelle sich aber die Frage, wie der Bund diese Aufgabe wahrnehmen könne. Dazu braucht es aus Sicht der Kommission Modelle und langfristige Zukunftsszenarien. Schliesslich würden in den nächsten Jahren 60 Milliarden Franken in das Spitalwesen investiert, erläuterte Lohr. Daher brauche es eine ganzheitliche Planung.
Es gehe nicht darum, dass die Kantone aus der Verantwortung entlassen würden, sagte Lohr. Aber der Bundesrat müsse aufzeigen, in welche Richtung es gehe.
Der Bundesrat ist bereit, einen solchen Bericht auszuarbeiten, wie Gesundheitsminister Alain Berset im Rat sagte. Es sei sinnvoll, dass sich die Planung auf periodisch entwickelte Modelle und längerfristige Szenarien stütze. Der Nationalrat folgte diesen Einschätzungen.