Unterstützt werden sollen das Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik (GCSP), das Genfer internationale Zentrum für humanitäre Minenräumung (GICHD) und das Genfer Zentrum für die demokratische Kontrolle der Streitkräfte (DCAF), wie Kommissionssprecher Olivier François (FDP/VD) erläuterte. Der Rat stimmte dem Rahmenkredit einstimmig zu. Der Nationalrat wird auch noch über das Geschäft befinden.
Das Friedens- und Sicherheitspolitische Engagement sei ein Schwerpunkt der Schweizerischen Aussenpolitik, sagte Aussenminister Ignazio Cassis im Rat. Mit den drei Genfer Zentren verfüge die Schweiz über international anerkannte Institutionen, die in ihren Themenbereichen durch ihre Expertise überzeugten. Mit jedem der Zentren soll eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen werden.
Die Zentren würden stark mit der Schweiz in Zusammenarbeit gebracht und eine gute Reputation bringen: Wer an einem der Zentren einen Lehrgang oder einen Kurs besucht habe, werde zu einem "Goodwill Botschafter". Das schaffe ein Netzwerk, glaubt Cassis. Für die Schweiz sei zudem vor allem das akkumulierte Fachwissen wichtig, das genutzt werden könne.
Die drei Zentren bieten aussen- und sicherheitspolitische Lehrgänge und Weiterbildungsprogramme für internationale Fach- und Führungskräfte an, leisten Unterstützung in der humanitären Minenräumung oder erarbeiten praxisorientierte Lösungen zur guten Regierungsführung im Sicherheitsbereich. Die Schweiz ist mit je zwei Personen im Stiftungsrat vertreten.