Ausweise: Eine vom Bund anerkannte E-ID ermöglicht bei Online-Geschäften und Behördenkontakten die elektronische Identifizierung nach Schweizer Regeln. Der Ständerat hat die letzte Differenz beim E-ID-Gesetz ausgeräumt. Bevor das Gesetz in Kraft treten kann, muss es aber voraussichtlich eine Volksabstimmung überstehen. Ein Bündnis um die Digitale Gesellschaft und die Demokratie-Plattform WeCollect hat das Referendum angekündigt. Für die Organisationen ist das Gesetz ein Kniefall vor den Interessen der Wirtschaft. Stein des Anstosses ist die vom Parlament beschlossene Aufgabenteilung zwischen Staat und Wirtschaft. Der Bund prüft und bestätigt die Identität einer Person. Herausgegeben würde die E-ID aber von privaten Anbietern. Ein Konsortium aus Post, SBB, Swisscom, Six, Grossbanken und Versicherungen ist bereits in den Startlöchern.
Die Traktanden des Ständerats für Dienstag, 24. September, 08:15 bis 13:00:
| Bern |
Beschaffung neuer Kampfflugzeuge (19.039) |
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Armeebotschaft 2019 (19.022) |
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Bericht zur Umsetzung der Weiterentwicklung der Armee (19.040) |
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Motion zur Ausbildung für Personen, die sich um Betagte und Menschen mit Behinderungen kümmern (16.3830) |
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Motion und Standesinitiative TG zu Sprachförderung und Integrationskosten (18.3834; 19.303) |
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Motionen zu Impulsprogramm für die Digitalisierung (19.3009; 19.3010) |
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Motion und Standesinitiativen JU, FR und GE zum Milchmarkt und der Milchmengensteuerung (19.3952; 16.309; 17.301; 17.310) |