Für Assistenzhunde zahlt die Invalidenversicherung einen Pauschalbetrag von 15'500 Franken. Allerdings haben nur Erwachsene ein Anrecht auf die Hilfe der Tiere. Müller fordert, dass auch für Kinder Beiträge möglich sind.
Es gebe immer wieder Fälle, in denen ein Assistenzhund bei Kindern und Jugendlichen aus medizinischer Sicht angezeigt wäre, schreibt er in seinem Vorstoss. So könnten Epilepsie-Begleithunde kommende Anfälle erkennen und vor diesen warnen.
Bei den IV-Stellen seien schon diverse Gesuche eingereicht worden. Aufgrund der geltenden Vorgaben müssten diese aber abgelehnt werden. Das sei störend. Der Bundesrat war einverstanden mit der Änderung. Mit der Motion hat sich noch der Nationalrat zu befassen.