(sda) Der Nationalrat wird in der laufenden Session keine aktuelle Debatte führen. Bürgerliche machen mit Interpellationen Druck gegen die Einschränkung in Skigebieten wegen der Pandemie. Gefragt wird aber auch nach der Corona-Impfstrategie und Strategien im Kampf gegen Terrorismus.

Das Nationalratsbüro sprach sämtlichen eingereichten Interpellationen die Dringlichkeit ab, wie die Parlamentsdienste am Donnerstag auf Twitter mitteilten. Fünf der sechs Fraktionen reichten zu den drei Themen 15 Vorstösse ein, die nun in dringliche Anfragen umgewandelt werden.

Aus der SVP- und der FDP-Fraktion kommen Forderungen zum Winter-Tourismus. Einerseits werden die diskutierten Kapazitätsbeschränkungen in Frage gestellt. Verlangt werden aber auch Planungssicherheit für die Wintersportorte und Mitsprache für die betroffenen Bergkantone.

Die Sp möchte wissen, welche Strategien der Bundesrat für die Bekämpfung des Virus wählt, auch mit Blick auf mögliche weitere Erkrankungswellen. FDP, die Mitte-Fraktion und die Grünen erkundigen sich nach der Impfstrategie. Die Grünen fordern Investitionen für "neue grüne und soziale Jobs".

Wiederum die SVP stellt nach den Anschlägen in der Schweiz und in EU-Ländern Fragen zum Umgang mit Gefährdern in der Schweiz und der Verhinderung von Radikalisierung.