Der Entscheid fiel mit 124 zu 62 Stimmen bei 2 Enthaltungen. Das Geschäft geht zurück auf einen Vorstoss von Ständerat Olivier Français (FDP/VD). Die Bundesbauten sollen laut Motionstext bis in zwölf Jahren energieautonom sein.
Die zuständige Kommission des Nationalrats beantragte, den Vorstoss leicht abzuändern. Mit der Motion solle der Bundesrat beauftragt werden, alle geeigneten Dach- und Fassadenflächen der Bundesverwaltung für die Produktion von Strom aus Fotovoltaik zu nutzen. Das Ziel bliebe aber die Energieautonomie der Bundesbauten. Der Rat stimmte schliesslich dieser abgeänderten Motion zu.
Umweltministerin Simonetta Sommaruga begrüsste die Stossrichtung der Motion. Gerade bei Photovoltaikanlagen sollte der Bund vorwärts machen, meinte sie. Energieautonomie sei aber nicht realistisch. Diese Autonomie sei auch im abgeänderten Motionstext enthalten.
Die Motion geht in abgeänderter Form wieder an den Ständerat.