Der Bundesrat soll auch aufzeigen, wie die Rheinschifffahrt angesichts der Herausforderungen des Klimawandels weiterhin ihre bedeutende verkehrspolitische Rolle wahrnehmen könne, hiess es. Herzog hatte die Motion mit dem Klimawandel begründet und den damit verbundenen tiefen Pegelständen des Rhein.
Der Bundesrat soll gemäss der Motion prüfen, ob der Bund Infrastrukturen für Häfen, die für den Gütertransport genutzt werden, weiterhin unterstützen soll. Als Abhilfe denkbar wären andere Schiffstypen, eine Vertiefung der Fahrrinne im Rhein, zusätzliche Staustufen oder digitale Informationssysteme für Wasserstandprognosen, wie Herzog in der Motion schrieb.
Der Bundesrat erklärte sich mit dieser Motion einverstanden. Die Rheinschifffahrt spiele eine bedeutende Rolle, für den Import, Export und die Landesversorgung. Die Motion sei differenziert und zurückhaltend formuliert und fordere nicht nur Geld.
Eine Minderheit beantragte, die Motion abzulehnen. Man würde in ein funktionierendes Wirtschaftssystem eingreifen, sagte Sandra Sollberger (SVP/BL). Die wirtschaftliche Freiheit würde eingeschränkt.