(sda) Das Parlament will, dass die Sicherheit und Verlässlichkeit von Lieferketten neu als Zuschlagskriterium für Beschaffungen von öffentlichen Unternehmen des Bundes gilt. Der Bundesrat will im Rahmen seiner Eignergespräche darauf hinwirken.

Der Nationalrat überwies dazu am Montag oppositionslos und stillschweigend eine Motion von Ständerat Benedikt Würth (CVP/SG). Der Ständerat hatte ihn in der Herbstsession stillschweigend unterstützt. Auch der Bundesrat war mit dem Anliegen einverstanden.

In Zeiten unsicherer internationaler Verbindungen seien Sicherheit und Verlässlichkeit von Lieferketten ein zentrales Kriterium, hatte Würth die Motion begründet. So könnten insbesondere kritische Auslandsabhängigkeiten abgemildert werden.

Die Regierung will das Thema im Rahmen ihrer Eignergespräche mit den Unternehmen ansprechen und auf dessen Bedeutung aufmerksam machen.