(sda) Der Nationalrat wird in der laufenden Session keine Sonderdebatte führen. Der Bundesrat wird aber bis zum Ende der Session schriftlich zu den Themen Stromversorgungssicherheit und Intensivpflege Stellung nehmen müssen.

Die SVP-Fraktion verlangte mit einer dringlichen Interpellation eine aktuelle Debatte zur sicheren Stromversorgung ohne Mangellagen und Blackouts. Die Grünen wollten über eine "umweltfreundliche Erhöhung der Stromversorgungssicherheit" debattieren. Schliesslich verlangte der Aargauer SVP-Nationalrat Thomas Burgherr eine Diskussion zur Intensivpflege in Notzeiten.

Das Nationalratsbüro wandelte aber alle dringlichen Interpellationen in dringliche Anfragen um, wie die Parlamentsdienste am Donnerstag über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilten. Das heisst: Die Vorstösse müssen vom Bundesrat in der gleichen Session schriftlich beantwortet werden. Eine Diskussion gibt es dagegen nicht.