- mit 125 zu 67 Stimmen bei 1 Enthaltung (Nationalrat und mit 31 zu 12 Stimmen bei 0 Enthaltungen (Ständerat) die Reform der AHV, die das Rentenalter der Frauen von 64 auf 65 Jahre erhöht und neun betroffenen Jahrgängen einen Rentenzuschlag gewährt;
- mit 126 zu 40 Stimmen bei 27 Enthaltungen und mit 43 zu 0 Stimmen bei 0 Enthaltungen der mit der AHV-Reform zusammenhängende Bundesbeschluss, der eine Erhöhung der Mehrwertsteuer von heute 7,7 Prozent um 0,4 Prozentpunkte vorsieht;
- mit 151 zu 38 Stimmen bei 6 Enthaltungen und mit 37 zu 0 Stimmen bei 6 Enthaltungen eine dringliche Änderung des Covid-19-Gesetzes, die zahlreiche Hilfsmassnahmen bis Ende 2022 verlängert und gewisse Corona-Tests wieder gratis zur Verfügung stellt;
- mit 145 zu 44 Stimmen bei 6 Enthaltungen und mit 40 zu 0 Stimmen bei 4 Enthaltungen eine dringliche Änderung des Bundesgesetzes über die Personenbeförderung, die den öffentlichen Verkehr bei der Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Krise mit 240 Millionen Franken unterstützt;
- mit 125 zu 70 Stimmen bei 0 Enthaltungen und mit 31 zu 12 Stimmen bei 0 Enthaltungen die Verrechnungssteuerreform, die die Verrechnungssteuer auf inländischen Zinserträgen und die Umsatzabgabe auf Schweizer Obligationen weitgehend aufhebt;
- mit 178 zu 14 Stimmen bei 1 Enthaltung und mit 43 zu 0 Stimmen bei 0 Enthaltungen eine Änderung des Bundesgesetzes über die Mehrwertsteuer, die ehrenamtlich geführte Vereine neu bis zu einem Jahresumsatz von 250'000 Franken von der Mehrwertsteuer befreit;
- mit 111 zu 80 Stimmen bei 2 Enthaltungen und mit 31 zu 12 Stimmen bei 0 Enthaltungen eine Änderung des Ausländergesetzes, die in der Schweiz vorläufig aufgenommenen Personen untersagt, ins Ausland reisen zu dürfen;
- mit 180 zu 0 Stimmen bei 14 Enthaltungen und mit 42 zu 0 Stimmen bei 1 Enthaltung eine Änderung des DNA-Profil-Gesetzes, die Ermittlungsbehörden künftig erlaubt, mehr Informationen aus DNA-Spuren herauszulesen;
- mit 96 zu 67 Stimmen bei 30 Enthaltungen und mit 38 zu 0 Stimmen bei 5 Enthaltungen eine Anpassung der Strafrahmen im Strafgesetzbuch, die Verurteilte wegen schwerer Körperverletzung sowie Gewalt und Drohung gegen Beamte künftig härter bestraft;
- mit 123 zu 67 Stimmen bei 3 Enthaltungen und mit 39 zu 0 Stimmen bei 4 Enthaltungen eine mit der Strafrahmenharmonisierung zusammenhängende Anpassung des Nebenstrafrechts an das geänderte Sanktionsrecht;
- mit 142 zu 46 Stimmen bei 5 Enthaltungen und mit 41 zu 0 Stimmen bei 3 Enthaltungen die Verlängerung der Reduktionsziele im CO2-Gesetz, die nun bis Ende 2024 gelten und die Reduktion der Treibhausgasemissionen um jährlich weitere 1,5 Prozent fortschreibt;
- mit 131 zu 52 Stimmen bei 10 Enthaltungen und mit 32 zu 5 Stimmen bei 6 Enthaltungen die Verordnung der Bundesversammlung, die Parlamentsmitgliedern die Kosten für dienstliche Reisen per Flugzeug nur noch bedingt zurückerstattet;
- mit 195 zu 0 Stimmen bei 0 Enthaltungen und mit 43 zu 0 Stimmen bei 0 Enthaltungen eine Änderung des Luftfahrtgesetzes, die unangekündigte Alkoholkontrollen und ein Melderecht bei akuten psychischen Krankheiten von Flugpersonal erlaubt;
- mit 158 zu 28 Stimmen bei 8 Enthaltungen und mit 43 zu 0 Stimmen bei 0 Enthaltungen das neue Bundesgesetz, das die Grundlage schafft für die Bewilligung des privatwirtschaftlich aufgegleisten unterirdischen Gütertransportprojekts "Cargo sous terrain";
- mit 126 zu 67 Stimmen bei 0 Enthaltungen und mit 29 zu 12 Stimmen bei 1 Enthaltung die Verordnung der Bundesversammlung, die Doppelbürgerinnen und Doppelbürger im National- und Ständerat sowie im Bundesrat zur Offenlegung ihrer Staatsangehörigkeiten verpflichtet;
- mit 192 zu 0 Stimmen bei 0 Enthaltungen und mit 43 zu 0 Stimmen bei 0 Enthaltungen eine Teilrevision des Bankengesetzes, dank der Bankkunden im Falle eines Konkurses ihre Guthaben schon innert sieben Tagen statt wie bisher zwanzig Tagen ausbezahlt erhalten;
- mit 122 zu 68 Stimmen bei 3 Enthaltungen und mit 30 zu 12 Stimmen bei 1 Enthaltung eine Änderung des Kollektivanlagengesetzes, die ausländischen Anlegern eine neue Fondskategorie eröffnet und so den Fondsplatz Schweiz stärken soll;
- mit 141 zu 52 Stimmen bei 0 Enthaltungen und mit 43 zu 0 Stimmen bei 0 Enthaltungen der Bundesbeschluss, mit dem der Schweizer Stiftungsstandort gestärkt werden soll, unter anderem mit angemessenen Entschädigungen für Stiftungsräte;
- mit 195 zu 0 Stimmen bei 0 Enthaltungen und mit 43 zu 0 Stimmen bei 0 Enthaltungen eine Revision des Innovationsförderungsgesetzes, die der Agentur Innosuisse mehr Spielraum bringt bei der Unterstützung von Start-ups und innovativen Unternehmen;
- mit 195 zu 0 Stimmen bei 0 Enthaltungen und mit 44 zu 0 Stimmen bei 0 Enthaltungen eine Verordnung, die der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts in Bellinzona angesichts der steigenden Geschäftslast die Schaffung einer vierten Richterstelle ermöglicht;
- mit 32 zu 10 Stimmen bei 2 Enthaltungen (nur Ständerat) eine Änderung des Geschäftsreglements des Ständerats, die analog des Nationalrats sämtliche Abstimmungen in der kleinen Kammer mit veröffentlichten Namenslisten transparent macht.
Die Entscheide unterstehen dem fakultativen Referendum. Das Referendum von Gewerkschaften gegen die AHV-Reform gilt als sicher. Die SP will zudem eine Unterschriftensammlung gegen die Verrechnungssteuerreform starten. Die Corona-Massnahmengegner-Organisation Mass-Voll prüft schliesslich ein weiteres Referendum gegen die Revision des Covid-19-Gesetzes.