(sda) Elisabeth Baume-Schneider will als Bundesrätin Brücken zwischen den Regionen und Bevölkerungsgruppen bauen. Sie freue sich sehr auf die neue Aufgabe, sagte sie am Mittwoch vor der Vereinigten Bundesversammlung.

Die bisherige Ständerätin des Kantons Jura erklärte in einer kurzen Ansprache die Annahme ihrer Wahl in die Landesregierung. Dabei betonte sie die Wichtigkeit des sozialen Ausgleichs.

Politik sei intensiv, dürfe aber nicht ausschliessend sein. Sie habe sich in ihrer ganzen politischen Laufbahn am Verfassungsgrundsatz orientiert, wonach sich die Stärke des Volkes am Wohl der Schwächsten messe.

Baume-Schneider begann ihre Rede mit den Worten "Merci infiniment!". Die Demokratie in der Schweiz sei stark, sagte sie. Sie sei deshalb überzeugt, dass das Land die Krisen der Gegenwart, etwa beim Klima oder der Energieversorgung, bewältigen könne. Als weiteren politischen Schwerpunkt nannte Baume-Schneider den Dialog mit Europa.