"Wir sind sehr zufrieden mit dem Ausgang der Wahl", so Nordmann. Zwei Frauen auf dem Ticket seien die richtige Entscheidung gewesen. Es herrsche immer noch ein gewisser Machismus im Bundeshaus. "Wäre ein Mann auf dem Ticket gestanden, wäre er gewählt worden."
Baume-Schneider sei zwar am Anfang nicht die Favoritin gewesen. "Aber sie hat eine ausgezeichnete Kampagne gemacht. Diese hat den Unterschied ausgemacht am Ende."
Auf die Frage, was er von der Forderung der FDP halte, die lateinische Mehrheit im Bundesrat dürfe nicht zu lange dauern, sagte Nordmann, die sprachpolitische Zusammensetzung der Landesregierung werde nicht von der FDP gemacht. Das sei Sache der Bundesversammlung.
"Und diese hat bestimmt, dass sie Frau Baume-Schneider will", sagte Nordmann. Es sei eine bewusst.e Wahl gewesen, weil sie erst im dritten Wahlgang klar gewesen sei. Es werde nun eine Zeit geben mit drei Romands im Bundesrat, "deswegen wird die Schweiz nicht untergehen".