(sda) Die neugewählte SP-Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider hat ihre Wünsche betreffend Departementsverteilung für sich behalten. Sie werde aus Respekt vor den Institutionen die Verteilung durch den Gesamtbundesrat akzeptieren.

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA zeigte sich Baume-Schneider sehr überrascht, dass sie bereits im ersten Wahlgang am meisten Stimmen holte. Klar sei indes, dass sie nicht während der sogenannten "Nacht der langen Messer" im Hotel Bellevue gepunktet habe. "Ich war nämlich gar nicht dort", sagte sie.

Weiter bedankte sie sich bei der Vereinigten Bundesversammlung für das durch die Wahl entgegengebrachte Vertrauen und sprach auch ihrer parteiinternen Konkurrentin Eva Herzog ein Lob aus. "Sie wäre eine hervorragende Bundesrätin geworden; jetzt muss ich zeigen, dass es richtig war, mir das Vertrauen entgegen zu bringen."