"Die wirtschaftlich aufstrebendste Region der Schweiz ist auch 50 Jahre nach dem letzten Bundesrat nicht in der Landesregierung vertreten. Das zeugt von wenig Weitsicht. (...) Die pointiert links politisierende Elisabeth Baume-Schneider aus dem Kanton Jura wurde der politisch pragmatischen Baslerin vorgezogen. Dies notabene von einer bürgerlichen und deutschsprachigen Mehrheit der Bundesversammlung, welche der lateinischen Schweiz nun ein Übergewicht in der Landesregierung ermöglicht. Zusammen mit der Zuwahl von Albert Rösti als Ersatz von Ueli Maurer muss man aber auch festhalten: Die Bundesratsersatzwahl ist ein Sieg der ländlich-landwirtschaftlichen Schweiz über die wirtschaftlich prosperierendste Region des Landes der letzten 20 Jahre."