(sda) Der neugewählte Bundesrat Albert Rösti hat trotz seiner ländlichen Wurzeln seine Nähe zu den Städten betont. "Ich habe in Zürich studiert und zeitlebens in Bern gearbeitet, deshalb kenne ich das städtische Umfeld gut."

Der Bundesrat müsse alle Regionen berücksichtigen, so Rösti am Mittwochnachmittag vor den Medien in Bern. Es sei klar, dass die Städte die grossen Wirtschaftsmotoren seien. Deshalb müsse die Landesregierung auch das Bewusstsein für die Städter haben.

Rösti versprach, eng mit den Stadtregierungen zusammenzuarbeiten - und vertröstete die enttäuschten Wahlerwartungen der Städter: "Zürich und Basel kommen vielleicht beim nächsten Mal dran."