(sda) Watson.ch schreibt zu den Bundesratswahlen:

"Diese Bundesratswahlen sind ein Armutszeugnis für die Schweiz. Das Parlament hatte die Chance, ein ausgewogenes Duo in den Bundesrat zu wählen. Nun sind Städte und finanzstarke Kantone nicht mehr vertreten. Das hat die Schweiz nicht verdient. Lange gingen die Emotionen nach einer Bundesratswahl nicht mehr so hoch her wie heute. Während vor allem die Bauern strahlten, waren die Vertreter urbaner und finanzstarker Kantone frustriert bis stocksauer. Das betraf Basler und Zürcher gleichermassen. Sie hatten auch allen Grund dazu. Dabei ging es weniger um die Wahl von Albert Rösti zum Nachfolger von Ueli Maurer. Sie war absehbar... Beim SP-Sitz aber hat die Bundesversammlung einen Totalschaden produziert. Nichts gegen die neue Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider als Person. Vielleicht wird sie eine tüchtige Landesmutter (mit Betonung auf vielleicht). ... Der Bundesrat hat neu nicht nur eine Mehrheit aus Westschweizern und Tessinern, er ist geografisch extrem einseitig zusammengesetzt. Die Deutschschweiz östlich von Bern ist nur noch durch Karin Keller-Sutter vertreten."