Um die grossen Linien in diesem Thema vorzuzeichnen, sei es aber noch zu früh, sagte Rösti am Mittwoch in Bern vor den Medien. Zuerst wolle er mit dem Regierungskollegium zusammensitzen.
Auf die Frage, ob er als thematisch vielseitiger Politiker zum fleissigen Schreiber von Mitberichten werde, sagte Rösti, er wolle seine Meinung einbringen, nämlich "dort, wo meine Werthaltung zentral ist." Er habe sich schon bei seiner Kandidatur den Auftrag gegeben, die Werte seiner Wählerschaft in der Regierung zu vertreten.
Dass er als Vertreter der Deutschschweiz in der siebenköpfigen Regierung zahlenmässig zur Minderheit gehören wird, ist für Rösti eine Frage der Sensibilität. Für einige Jahre sehe er die "lateinische" Mehrheit nicht als Risiko an. Sie sei eine kulturelle Chance. Und: "Eine Minderheit kann auch mal die Mehrheit haben."