(sda) Bei der Frage, ob er zusammen mit der ebenfalls neugewählten Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider einen Italienischkurs besuchen werde, sagte Albert Rösti: "Ich bin nicht der grösste Hirsch in Sprachen." Er habe schon ein paar Kurse besucht, müsse sich nun aber zuerst in die Dossiers einarbeiten.

Der Kanton Tessin liege ihm trotz fehlender Italienischkenntnisse am Herzen, sagte Rösti am Mittwochnachmittag vor den Medien in Bern. "Ich bin ein Bundesrat für die ganze Schweiz."

Rösti liess sich auch von einer speziellen Frage nach der Wirkung seines Nachnamens im Ausland nicht aus dem Konzept bringen. "Als ich in Zürich zu studieren begann, machten alle einen Witz", sagte er. Sein Nachname habe ihm bisher mehr geholfen als geschadet. Das bleibe nun wohl auch so. "Vielleicht öffnet der Name die Tür zu einem offenen Gespräch."