(sda) Die Schweiz kann mit zwölf weiteren Staaten und Territorien den automatischen Informationsaustausch über Finanzkonten (AIA) einführen. Der Ständerat hat am Donnerstag als Zweitrat grünes Licht gegeben. Eines der betroffenen Länder ist die Ukraine.

Eingeführt werden kann der AIA mit Ecuador, Georgien, Jamaika, Jordanien, Kenia, Marokko, der Republik Moldau, Montenegro, Neukaledonien, Thailand, Uganda und der Ukraine. Ab 2024 werden zum ersten Mal Informationen ausgetauscht - sofern die betroffenen Länder die Voraussetzungen des AIA-Standards erfüllen.

Zum Schweizer Anspruch, zu den führenden Finanzplätzen zu gehören, gehörten Rechtssicherheit und Transparenz, hielt Finanzminister Ueli Maurer fest. Der AIA diene der Stärkung der Integrität und Transparenz des Finanzplatzes Schweiz und wolle illegale Finanzflüsse bekämpfen.

Zurzeit bekennen sich 120 Staaten zum AIA. In der Schweiz gelten die Gesetzesgrundlagen zum AIA seit 1. Januar 2017. Die Vorlage ist bereit für die Schlussabstimmungen.