Von einer Swiss Green Investment Bank sollten Vorhaben profitieren, die viel für das Klima und die Biodiversität bewirken, aber im Markt nicht in genügendem Umfang und zu wenig schnell finanziert werden können.
Die fünf identischen Motionen kamen aus den Fraktionen von SP, FDP, Grünen, Mitte und GLP. Der Rat lehnte sie in einer einzigen Abstimmung ab, mit 95 zu 92 Stimmen bei 3 Enthaltungen. Sie sind damit vom Tisch.
Die Motionärin und die Motionäre schlugen vor, dass die Bank ein Gesamtinvestitionsvolumen von mindestens zehn Milliarden Franken anstreben und dieses über einen Zeitraum von zehn Jahren aufbauen sollte. Auch sollte es möglich sein, die Investitionsbank später zu verkaufen.
Finanzministerin Karin Keller-Sutter war gegen den Auftrag. Grundsatzfragen sprächen gegen das Projekt. Etwa seien die finanziellen Risiken für die Steuerzahlenden und die volkswirtschaftlichen Konsequenzen des Vorhabens nicht klar.
Auch könnte es Doppelspurigkeiten mit anderen Förderinstrumenten geben. Und schliesslich spreche die derzeitige Finanzlage des Bundes gegen die Green Investment Bank.