Beide SP-Kandidaten seien "am äussersten linken Rand der SP" positioniert, stellte Aeschi fest. Er pochte auf Konkordanz: An den Stimmen für den Grünen Gerhard Andrey bei den vorangehenden Wahlgängen für die bisherigen Bundesratsmitglieder werde sich zeigen, wer zur Konkordanz stehe. Die Grünen wollen mit dem Freiburger Nationalrat Andrey einen FDP-Sitz angreifen.
Je nach Ausgang dieser Wahlen werde die SVP im Sinne der Konkordanz als Ersatz für Berset einen SP-Vertreter in die Regierung wählen, und zwar einen der offiziell Nominierten. Die SVP will zudem Stabilität in unsicheren Zeiten. Sie will alle bisherigen Bundesratsmitglieder wiederwählen, wie Aeschi sagte.
Bei der Zusammensetzung der Landesregierung gelte es, auf eine angemessene Vertretung der Landesteile zu achten, sagte Aeschi weiter. Die SVP wolle auch deshalb keinen Freiburger Grünen auf den Tessiner Sitz wählen. Alle Landesteile sollten in die Regierung eingebunden sein.